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Wasserretter

Rettung aus fließenden Gewässern, Rettungseinsätze während Hochwasserlagen oder die Rettung von Motorrettungsbooten fordern ein besonders hohes Maß an Fitness, Ausbildung und spezieller Ausrüstung. Für diese Art von Einsätzen bildet die Wasserwacht ihre einsatzerfahrenen Rettungsschwimmer zu Wasserrettern aus.

Im Wasserretter-Lehrgang, der jährlich vom Landesverband Nordrhein durchgeführt wird gehören unter anderem die folgenden Themen zu den integralen Bestandteilen:

  • Einsatztaktik
  • Material- und Ausrüstungskunde
  • Seil- und Knotenkunde
  • Flaschenzüge
  • erweiterte Sanitätsdienstausbildung
  • Such- und Nachteinsätze
  • Hydrologie
  • Zusammenarbeit mit Motorrettungsbooten

Zur persönlichen Ausrüstung unserer Wasserretter gehören unter anderem ein Neoprenanzug, eine Wildwasserschwimmweste, ein Wildwasserhelm und eine Menge Seilmaterial.

Die Handhabung dieser Ausrüstung will gut gelernt sein und ständig weiter geübt werden. Doch wofür wird diese Ausrüstung benötigt?

Der Neoprenanzug schützt unsere Wasserretter nicht nur vor Kälte sondern auch vor Verletzungen, wenn sie im Wildwasser mal unsanft aufsetzen oder gegen einen Stein gespült werden.

Die Wildwasserschwimmweste macht es den Wasserrettern deutlich einfacher, dass sich auch in unruhigen Gewässern mit einem Verletzten über Wasser zu halten und hilft im sogenannten "Weißwasser", wo viel Luft im Wasser den Auftrieb der Schwimmer verringert.

Der Wildwasserhelm schützt den Kopf und ermöglicht dem Wasser durch spezielle Strömungsschlitze das widerstandslose ein- und ausfließen, so dass der Helm unsere Wasserretter nicht unter Wasser ziehen kann.

Das Seilmaterial verwenden unsere Wasserretter unter anderem zur gegenseitigen Sicherung während einer sogenannten "angeleinten Rettung" und zum Überwinden von steilen Uferböschungen mit Patienten oder schwerem Rettungsgerät.